Posted by Bon Anza
on July 23, 2008
Ich habe erhöhten Schreibbedarf, weil ich muss mich ablenken, gedanklich mal auf alle Fälle. Natürlich ist es dann so, eben wenn man feststellt uh Bon lenk dich ab - schreib was fällt einem nichts ein was man schreiben soll. Man könnte natürlich vermuten das einem nichts einfällt weil man gefälligst drüber nachdenken sollte. Über das man nicht denken will.
Das mit den Wand-Tattoos oder Wallstickers ist ja seit einiger Zeit schwer im kommen. Gibt da auch durchaus wirklich nette Sachen. ABER Blumensticker die alle gleich aussehen und absolut identisch angeordnet sind sehen wie ein genmanipuliertes Tulpenfeld in Holland aus. Das muss nicht.
Wenn man als Nachmieter in eine Wohung einzieht kann es passieren das man unter gewissen Umständen kleine Schätze vom Vorbewohner findet. Ich habe auch Einen gefunden, bei der Montage einer neuen Lampe. Nämlich genau unter der alten Lampe. Die Vormieterin (Erstbezug) hat unter der Abdeckung der alten Lampe sage und schreibe 8 Bohrlöcher versteckt. Acht. Inklusive Dübel. Ich benötigte genau kein Loch davon wegen Ikea-Ballon-Pseudo-Japan-Funzel, die brauchen keine Löcher, nur Strom. Da sieht halt jetzt so aus als ob ICH 8 Mal versucht habe ein Loch zu bohren bevor ich bermerkt habe das ich gar kein Loch brauche. Muss ich dringend verspachteln…
Frau Schulze muss im August zur Vorsorgeuntersuchung, wie alle zwei Jahre. Die rubbelnden Bremsen, die knarzende Lenkung und kleinere Blessuren am Hinterteil haben hoffentlich keinen Krankenschein zur Folge. Toi, toi, toi.
Posted by Bon Anza
on July 21, 2008
Was macht man eigentlich wenn man annahm das ein bestimmtes (Fremd-) Verhalten immer nur das Resultat komplizierter Situationsstrukturen in Verbindung mit potentiellen (Eigen) Fehlverhalten ist, dann aber feststellt bei Umschiffung jeglicher Stimmungskiller und Fettnäpfchen, aufopferungsvoller Beziehungsarbeit, dem Entsprechen jeden Wunsches, dem Versuch alles richtig zu machen, die Verhaltensmuster zu 98% identisch sind? Da könnte man doch der Versuchung erliegen das man es gar in der Hand hat alles in Bahnen zu lenken die erfolgsversprechend, verheißungsvoll und von Bestand sind. Macht mir grad ne Menge Angst…und ich bin noch gar nicht bei den möglichen Konsequenzen aus diesem Wissen angelangt.
Posted by Bon Anza
on July 16, 2008
Ich kann mich nur schwerlich an Zeiträume erinnern an denen so alles mal glatt lief. Zwischenmenschliche Beziehungen klammer ich jetzt mal aus, nein, ich meine eher so im Allgemeinen, dass Glück-Normal-Pech-Verhältnis so im täglichen Dasein. Kennen wir doch alle, die Menschen die Pech förmlich anziehen, die sich beim Schuhe binden eine Fraktur des Unterarmes zuziehen, kennen wir doch, gell. Dann die Glückspilze, diejenigen die immer bei der Tombola auf dem Betriebsfest den Hauptpreis ziehen, die 50 Euro Scheine finden oder der 1.000.000 Kunde im Baumarkt sind. Kennen wird doch. ICH bin da eher leicht säurehaltig, so knapp unter ph-neutral, tendiere eher zum Pech als zum Glück. Daran habe ich mich aber gewöhnt, macht mir nix mehr aus. Kenn ich doch. Worauf ich eigentlich hinaus will ist das ich in den letzten Monaten eigentlich von jeglichen negativen Ausschlägen des Schicksals verschont geblieben bin. Das sich das nicht ausgehen kann hätte ich wissen müssen. Da verschiebt sich ja das Gleichgewicht des Ganzen, des Großen, kippt womöglich. Das darf natürlich nicht sein. Also wird nachkorrigiert, wahrscheinlich von ganz oben. Bon Anza hat kurzfristig Pech zu haben. So soll es sein. So kam es… Continue reading…